Osteopathie: Behandlung am Kopf bei erwachsener Frau

Was ist Osteopathie und wie kann ich Ihnen damit helfen?

Die Osteopathie ist ein manuelles Diagnose -und Behandlungskonzept, bei dem nicht ausschließlich die Symptome behandelt werden, sondern „der Mensch als Ganzes“ im Mittelpunkt steht.

Der Körper bildet eine funktionelle Einheit.

Diese Kontinuität, ein lückenloser Zusammenhang, bildet sich über das Bindegewebe (Fasziensystem), das alle Strukturen wie die Muskeln, Organe, Gelenke und Nervenfasern miteinander verbindet.

Eine Funktionsstörung in einem dieser Bereiche hat immer Auswirkungen auf den gesamten Organismus – diese Zusammenhänge gilt es zu erkennen.

Symptome sind nicht der Beginn eines Leidens, sondern das Resultat von Funktionsstörungen.

Es handelt sich meist um Ursache-Folge-Ketten, weil der Körper versucht die bestehenden Störungen auszugleichen.

Dazu unterliegt er auch noch den Einflüssen des Alltags und versucht sich lebenslang bestmöglich seinen Gegebenheiten anzupassen.

Als wahres Kompensationstalent sind die körpereigenen Regulationsmechanismen jedoch irgendwann erschöpft. Der Ort, an dem der Schmerz sich dann zeigt, ist nicht zwangsläufig auch der seiner Entstehung.

Ziel der Behandlung ist es, die Ursachen Ihrer Beschwerden zu diagnostizieren und Ihren Körper in sein natürliches Gleichgewicht zu bringen.

Der eigentliche Heilungsprozess beginnt, wenn durch die osteopathische Behandlung die Ursachen Ihrer Beschwerden behoben sind und der Körper dieses Gleichgewicht in allen bewegenden Systemen wieder hergestellt hat.

Osteopathie ist auch eine vorbeugende Therapie, um unbemerkte – zum Beispiel muskuläre – Ungleichgewichte zu beheben, bevor sich die Störungen im Körper deutlich zeigen.  Mobilitätsverluste, begleitet durch die Belastungen des Alltags, bergen ein höheres Risiko für Erkrankungen, Verletzungen und den damit verbunden Leistungsausfällen.

Osteopathie: Behandlung am Kopf bei erwachsener Frau

„Wenn alle Systeme des Körpers wohl geordnet sind, herrscht Gesundheit.“

Andrew Taylor Still Gründer der Osteopathie

Die Stärke der Osteopathie

liegt darin, jeden Menschen individuell zu betrachten und unter Berücksichtigung seiner Einzigartigkeit die Ursachen zu finden und eine spezifische Behandlung durchzuführen.

So funktioniert Osteopathie:

  • Diagnose und Behandlung erfolgen ausschließlich mit den Händen
  • Osteopathie nimmt in seiner Gesamtheit Einfluss auf die Systeme des Körpers (Bewegungsapparat, innere Organe, Nervensystem)
  • Wiederherstellung der körperlichen Selbstregulation
  • Behandlung von Ursache- und Folgeketten
  • Therapie erfolgt durch sanfte bis kräftige Techniken

Die Grenzen der osteopathischen Behandlung liegen dort, wo die Selbstheilungskräfte den Körper nicht mehr genesen lassen.

Osteopathie ist keine Notfallmedizin und kann bei Herzinfarkt oder anderen lebensbedrohlichen Situationen nicht rettend eingreifen.

Akute Infektionen, Tumore und schwerwiegende seelische Störungen gehören in die Hände eines Schulmediziners.

Unfallfolgen, Brüche, Verletzungen oder Wunden werden erst nach der schulmedizinischen Versorgung osteopathisch behandelt.

Die Genesung kann von einer osteopathischen Therapie begleitet werden.

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Die 5 Grundprinzipien der Osteopathie

Ohne unsere besondere Aufmerksamkeit wird die Lunge durch jeden Atemzug mit Luft gefüllt, das Herz pumpt und versorgt den gesamten Organismus mit Sauerstoff. Durch die Atembewegung erfolgt über das Zwerchfell eine „Massage“ der Bauchorgane, die Mobilität schafft.

Das hat Einfluss auf die Verdauung und dadurch auch auf den gesamten Stoffwechsel.

Es ist somit von großer Bedeutung, den Blick bei jeder Symptomatik auf den gesamten Organismus zu richten.

Dazu nutze ich meine Erfahrungen aus den Bereichen Ernährungsmedizin, Osteopathie und Neuromotorik.

Ich freue mich darauf Sie in Ihrem Gesundwerden und Gesundsein zu begleiten.

Die Strukturen des Bewegungsapparats (z.B. Gelenke und Muskeln) sowie die Organe müssen sich ungehindert bewegen und die Flüssigkeiten (z.B. Blut, Lymphe) ungehindert fließen können.

Alle Körperstrukturen werden auf ihre individuellen Bewegungen geprüft. Werden Funktionsstörungen aufgefunden, verhelfen osteopathische Techniken zu Bewegungsfreiheit.

Ist die Mobilität wieder hergestellt, werden Selbstheilungskräfte aktiv und der Organismus kann seine Funktion wieder aufnehmen.

Jedes Gewebe muss ausreichend gut mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden, ebenso reibungslos muss der Abtransport von Stoffwechselprodukten und CO² erfolgen.

Eine langfristige Störung kann die Qualität des Gewebes und die Gesamtfunktion einschränken. Darum wird in der Osteopathie nie ein einziges Beschwerdebild, sondern der Organismus in seiner Gesamtheit behandelt.

Das bedeutet, dass der Körper selbst in der Lage ist, Gesundheit zu halten oder diese bei Einschränkung wiederzuerlangen.

Diese selbstregulatorischen Fähigkeiten zeigen sich auf unterschiedliche Weise, wie z.B.:

  • wenn sich eine Wunde verschließt, oder ein Knochen nach einem Bruch wieder zusammenwächst.
  • wenn Bakterien und Entzündungen abgewehrt werden.
  • wenn der Körper nach einer Viruserkrankung Antikörper bildet, um immun zu sein.

Ablauf einer osteopathischen Behandlung

Wenn Sie noch nie in osteopathischer Behandlung waren, kann es hilfreich sein, im Vorfeld eine „Idee“ über den Ablauf zu erhalten.

Kontakt und Anamnesegespräch bei Anke Reismann - Osteopathin und Heilpraktikerin

Kennenlerngespräch

In einem ersten Gespräch lernen wir uns kennen. Wir besprechen, was Sie in meiner Praxis erwartet, und welche Therapiemethode für Sie hilfreich sein kann.

Kosten

Gesetzliche Krankenkasse:

Alternative Heilmethoden gehören nicht zu den typischen Leistungen, die die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erstattet. Dennoch haben in den letzten Jahren immer mehr Krankenkassen heilkundliche Therapien in ihren Leistungskatalog aufgenommen.

Fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach. Ich empfehle Ihnen, das vor der Behandlung zu klären.

Private Krankenkasse:

Die Kosten werden auf Basis des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH) abgerechnet. In der Regel werden 80 bis 100 % der Kosten übernommen. Die genaue Höhe der Erstattungen ist vertragsabhängig. Fragen Sie gegebenenfalls vor der Behandlung bei Ihrer Krankenversicherung nach.