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INPP: Neuromotorische Entwicklungsförderung

INPP steht für Institute für Neuro Physiologische Psychologie

Diese Fördermethode bietet eine zweite Chance für die Entwicklung Ihres Kindes – mit einem Konzept, das sich an Kinder und Jugendliche mit Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsverzögerungen sowie Auffälligkeiten in der Wahrnehmung und Motorik richtet.

In meiner Praxis kreuzen sich hier die Wege in Bezug auf die körperliche und die emotionale Kindesentwicklung: Die Osteopathie betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit; das Nervensystem und dessen Entwicklung spielen eine zentrale Rolle.

Vielleicht haben Sie Ihrem Kind schon eine Förderung angeboten, der Nutzen war allerdings nicht von Dauer? Der Grund kann in der Entwicklung des Nervensystems liegen, denn: Nur ein agiles Nervensystem kann therapeutische Ansätze aufnehmen und integrieren.

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Ohne störende Reflexe in die ungestörte Entwicklung:
Die Neuromotorische Förderung

Herumzappeln, fehlende Konzentration, Ungeschicklichkeit und Lernprobleme eines Kindes können den Familienalltag vor eine große Herausforderung stellen!

Eine mögliche Ursache solcher Auffälligkeiten kann im Fortbestehen frühkindlicher Reflexe liegen. Wenn Ihr Kind diese noch nicht ablegen konnte, kann ich mithilfe neuromethodischer Entwicklungsförderung therapieren, das heißt, dem Nervensystem auf die Sprünge helfen.

Frühkindliche Reflexe sichern das Überleben …

Hinter der Therapie steht die Grunderkenntnis, dass einige frühkindliche oder vorgeburtliche Reflexe, die für Babys zum Überleben notwendig sind, in einer späteren Phase verschwinden müssen, damit eine normale Entwicklung stattfinden kann.

… müssen aber wieder abgelegt werden!

Beispielsweise sorgt der Moro-Reflex für den ersten Atemzug außerhalb des Mutterleibs nach der Geburt. In diesem Fall sichert er das Überleben. Bleibt dieser aber bestehen, kann das Kind extrem schreckhaft sein und überdurchschnittlich impulsiv handeln. Durch Auslösung dieses Reflexes kann das Kind sein Verhalten nicht willentlich kontrollieren und zeigt darüber übertriebene Verhaltensmuster.

Werden frühkindliche Reflexe nicht zeitgerecht in gesteuerte Bewegungsmuster integriert, müssen sich die Betroffenen erheblich anstrengen, um dasselbe zu erreichen. Ermüdung, Frustration und Dekompensation (z.B. Ängste, depressive Vermeidungsstrategien) bei zusätzlichen Lebensbelastungen können schnell die Folgen sein, die sich bis ins hohe Erwachsenenalter auswirken können.

Viele Faktoren prägen Ihr Kind:

Ernährung, Bewegung, Umfeld, Gene, Erfahrungen, Erziehung sowie der Stand der Neurophysiologischen Entwicklung, haben Einfluss auf das Heranwachsen und Reifen des Kindes.

Trotz bestmöglicher Voraussetzungen entwickelt sich das Kind nicht  altersgerecht?

In meine Praxis kommen häufig Eltern, die völlig frustriert sind: Sie haben ihrem Kind in der Regel schon vielfältige Unterstützung gegeben, diese fällt aber anscheinend nicht auf fruchtbaren Boden.

Vielleicht hat Ihr Kind auch schon eine Diagnose erhalten.

Um mögliche Ursachen für eine verzögerte Entwicklung zu finden, kann der neuromotorische Status durch umfassende Tests mittels INPP erfasst werden.

Die optimale Therapiephase

Die optimale Phase für die Therapie liegt zwischen dem 6. und 10. Lebensjahr.

Oft werden Lern- und Verhaltensprobleme erst mit Beginn der schulischen Laufbahn sichtbar, so dass die meisten Kinder in der 3. oder 4. Klasse zu mir kommen.

Die gute Nachricht: Es niemals zu spät für eine zweite Reifechance des Nervensystems!

Auch Erwachsene können die Therapie durchlaufen.

Kinder mit neuromotorischer Unreife zeigen eher Lern- und Verhaltensprobleme. Erwachsene leiden unter Panikattacken, depressiven Verstimmungen, Schmerzen ohne organische Ursache oder Infektanfälligkeit.

Ablauf der Therapie

Die Anamnese

Ein ausführliches Anamnesegespräch gibt Aufschluss, ob sich Hinweise auf eine Neuromotorische Unreife bestätigen.

Der Test

Im zweiten Schritt wird das Kind über einen standardisierten Test auf seine bisherigen Fähigkeiten überprüft. Das Kind erfährt dabei keinen Leistungsdruck, es kann keine Fehler machen, sondern präsentiert seinen Reifegrad in folgenden Punkten

  • Grob- und Feinmotorik
  • Gleichgewicht
  • Koordination
  • Frühkindliche Reflexe und Halte -& Stellreaktionen
  • Augenmotorik
  • Lateralität

Wir besprechen die Ergebnisse

Bei der Besprechung der Ergebnisse werden diese mit den Problemen Ihres Kindes in Verbindung gebracht.

Übungsprogramm

Auf dieser Basis erhält Ihr Kind ein Übungsprogramm, mit dem ich Sie als Eltern vertraut mache. Die täglichen Übungen dauern nur ca. 5–10 Minuten.

Anke Reismann macht INPP Übungen mit einem Kind

Erfolge und Anpassung

Nach jeweils 6 bis 8 Wochen kommen Sie mit Ihrem Kind zur Wiedervorstellung. In diesen Terminen werden Erfolge überprüft und die Übungen dem jeweiligen Stand angepasst.

Das gesamte Programm erstreckt sich über 1,5 Jahre.

Welche Kosten entstehen?

Die INPP Therapie ist keine Kassenleistung. Als Heilpraktikerin rechne ich über die GebüH (Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker) ab. Sollte Ihr Tarif Heilpraktik einschließen, können Sie versuchen die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse einzureichen.

Kosten:

  1. Anfangsberatung mit Fragebogenerhebung € 90,-
  2. Erfassung des neuromotorischen Entwicklungsstandes € 250,-
  3. Besprechung der Testergebnisse € 110,-
  4. Häusliches Übungsprogramm € 110,-
  5. Wiedervorstellung € 110,-
INPP

Möchten Sie mehr wissen?

Studienergebnisse zur Neuro-Physiologischen Psychologie

Hier können Sie ein kurzes PDF-Dokument herunterladen, in dem Sie mehr über die evidenzbasierte Studienlage zu INPP erfahren. (Die Studie stammt aus Chester, England.)

PDF zur Studie herunterladen

Weitere Informationen zur Neuro-Physiologischen Psychologie finden Sie auf der offiziellen Website des INPP Deutschland

Vereinbaren Sie ein erstes Gespräch in meiner Praxis

In einem ersten Gespräch besprechen wir, was Sie in meiner Praxis erwartet, und ob die Neuromotirische Entwicklungsförderung (INPP) für Ihr Kind hilfreich sein kann.